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12
Apr
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Zu dem Zwergenaufstand um das Grass Gedicht

Literatur Nobelpreisträger Günter Grass

Literatur Nobelpreisträger Günter Grass

Übrigens fand doch tatsächlich in der “jüdischen Stadt” Frankfurt eine Riesendemo für Günter Grass statt, der ein sogenanntes Gedicht geschrieben hat mit dem Titel, “Es musste mal gesagt werden” , in dem es heißt, dass die Kriegsgeilheit Israels uns noch den Dritten Weltkrieg bringen wird und dass Deutschland auch noch U-Boote liefert, mit denen man Atomraketen abschießen könne und dass das schon pervers sei. Und obwohl doch kürzlich dieser abscheuliche Friedmann getönt hatte: “Frankfurt sei schon immer eine jüdische Stadt gewesen und sei es heute Gott sei Dank wieder!” gingen Tausende Frankfurter auf die Straße und demonstrierten für Grass, der von allen Seiten in den Medien angepöbelt wird, wie er eben auch die gleichgeschalteten Medien beschrieben hatte, fast so als sei Drittes Reich und Ostzone immer noch da. Das hat mir Spaß bereitet und ich hätte ihm gerne geschrieben, dass der Dritte Weltkrieg bereits am 11.September 2001 begonnen habe, bloß dass das noch keiner begriffen hat.

Ace

Quelle Bücher Rebell der Blog

Nachfolgend muss ich hier noch zwei treffende Artikel anreißen, die es wert sind auch zu diesem Thema zu lesen:

Die Wahrheit zu sagen ist antisemitisch

Der Publizist Ralph Giordano hat die in Gedichtform vorgetragene Israel-Kritik von Günter Grass als einen „Anschlag auf Israels Existenz“ verurteilt. „Selten hat mich etwas so erschüttert“, schrieb Giordano der Nachrichtenagentur dpa in Köln. Ich muss sagen, ich bin nicht nur über was Grass geschrieben hat erschüttert, ich bin viel mehr, nämlich schockiert und völlig aufgebracht. „Was gesagt werden muss“ ist das reinste Hasspamphlet voller Antisemitismus, wie der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, es bezeichnet.

„… Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte; …“

Was fällt diesem 84-Jährigen „Wortdrechsler“ ein, wie ihn Jochen Falke von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) genannt hat, kurz vor seinem Lebensende die Wahrheit zu sagen? Er hat gefälligst wie alle deutschen Schauspieler, Literaten oder Künstler sein Maul zu halten und keine eigene Meinung zu äussern, wenn sie weiter in der Kulturszene ein Auskommen haben wollen. Hat Grass nicht bei der Waffen-SS bereits als 17-Jähriger gelernt, Mund zu und gehorchen?

Wie Michel Friedman richtig sagt: „Wie krank ist die Argumentation, er habe über Jahrzehnte schweigen müssen, um nun endlich der Welt zu erklären, der jüdische Staat ist die grösste Bedrohung für die Menschheit? Es wäre besser gewesen, Grass hätte weiter geschwiegen.“

Das Israel den Weltfrieden gefährdet, wie Grass sagt, ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Wir wissen doch alle, „Israel ist das moralischte Land der Welt“, wie Aussenminister Avigdor Lieberman gerade wieder betont hat, und die IDF unternimmt alle möglichen Anstrengungen, um die palästinensische Bevölkerung nicht zu verletzen. „Keine Armee ist so ethisch wie die israelische Armee“, sagt er und dem kann ich nur zustimmen.

Ein Mann alleine ..

Wer dieser Tage das Grass Gedicht “Was gesagt werden muss” las, konnte auch kaum die unverhohlen feindselige Antwort des “Imperiums” übersehen, die prompt folgte. Was schreibt Grass schon schlimmes, was wir und die Welt nicht schon wüssten? Schon lange gewusst haben, wieso also diese Wut und woher dieser bösartige Zorn?

Besonders dabei hervorgetan, Guenther Grass verbal abzukanzeln und als unwichtigen Schreiberling, als Nazi und SS-Mann, sowie als einen “kulturellen Klischees Durchkauer”titulierten und was sie sonst noch alles, aus der “Trickkiste der Leugnung von Wirklichkeit” hervorkramten, waren US-Autor Daniel Jonah Goldhagen, Thomas Steinfeld in der Süddeutschen , sowie Autor Rolf Hochhuth, bislang Federführend –  weitere werden folgen.

Besonders deswegen, weil der bisher neueste Gunstschreiber des sterbenden Imperiums, kein anderer als “Literaturpapst” Marcel Reich-Ranicki ist, dem es eine besondere Wonne zu sein scheint, Menschen durch Worte niederzumachen. Solche Tätigkeit muss man mögen, es muss einem im “Blut liegen”, eine kleine sadistische Ader mag da gewiss hilfreich sein ..

“ Es ist eine Gemeinheit, so etwas zu publizieren” ..  meinte er, bezüglich Grass`Dichtung und sie verunglimpfend.

Und man sieht hierbei erneut, wie rasch die Liebe des Imperiums umschlägt, wie sie in rasendem Hass, auf alles einschlägt, wenn man anderer Meinung ist.

Guenther Grass ist immerhin ein Mann, dessen künstlerisches Wirken der Stadt Bremen, gemeinsam mit Unternehmern Wert war, eine Stiftung bürgerlichen Rechts, mit einem Sitz in Bremen zu gründen – mit dem Namen Günter-Grass-Stiftung, Bremen.

Ihr Ziel ist es, Ton- und Filmdokumente von, mit und über den Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass, in einem Archiv zu sammeln, zu dokumentieren und der Forschung zugänglich zu machen.

Ich hoffe, dort wird jetzt gut aufgepasst und dokumentiert, WER hier WIE über WAS sagt!

Hier weiterlesen: http://stevenblack.wordpress.com/2012/04/08/ein-mann-alleine

Anmerkung: Es wird endlich Zeit das nicht nur Günter Grass die Israelische Regierung demaskiert und den Wölfen das Schafsfell herunterreißt, denn wir haben nur eine Welt und die ist zu wertvoll um Sie den Wölfen zu überlassen !

Wölfe im Schafsfell sind erkannt !

Wölfe im Schafsfell sind erkannt !

 




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