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Hartz4 Prostitution oder Sanktion

Hartz4 macht Peter Hartz alle Ehre, man erinnert sich an seine

Vorbestrafter Politiker

Lustreisen, da ist es heute so, das jede Arbeitslose Frau damit rechnen muss von der Arge für so was herangezogen zu werden, um im Rotlichtbereich zu arbeiten. Dank der Eingliederungsvereinbarung! Es ist ein Skandal, dass Politiker bei neuen Gesetzen nur bis gestern denken und nicht über Gegenwart und Zukunft, also realistisch! Ich kann nur empfehlen die Partei zu wählen, die das Hartz 4 Verbrecher Gesetz rückgängig machen will und das ist nun mal “Die Linke”

Nachfolgend einige Artikel die den Wahnsinn aufzeigen, wie Menschen unter dieser Regel zu leiden haben. Und denen, die der Meinung sind, naja, sowas kann man ja ablehnen, ist wohl nicht bewusst, wieviele Demütigungen und Repressalien sich die Betroffenen damit einhandeln!

Der Admin

harz4logoHartz IV: Entweder Prostitution oder Sanktion

Die Berliner Kampagne gegen Hartz IV deckte auf: Eine Frau sollte eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, in der sie gezwungen werden sollte, dem „Gewerbe der Prostitution“ nachzugehen,Verona Strom* lebt in Berlin und ist Mutter von einem neunjährigen Sohn. Sie sollte eine „Eingliederungsvereinbarung“ unterschreiben, in der u.a. benannt wurde, dass sie dem „Nebengewerbe der Prostitution“ nachgehen sollte. Andernfalls drohten 30 Prozent Arbeitslosengeld II (ALG II) Kürzungen. Etwa einen Monat zuvor hatte sie einer Sozialarbeiterin mitgeteilt, dass sie der Prostitution aus psychischen Gründen nicht mehr nachgehen kann. Eine Entscheidung die die Arbeitsagentur laut der Berliner Initiative wohl nicht mittragen wollte. Nach der neuen Gesetzeslage darf übrings eine nicht unterschriebene Eingliederungsvereinbarungen nicht mehr sanktioniert werden.

Offenkundig wurde dieser und weitere Fälle durch eine Umfrage der Berliner Kampagne gegen Hartz IV. Eigens dafür hat die Initiative eine Broschüre mit dem Titel: „Wer nicht Spurt, kriegt kein Geld“ heraus gebracht, in der etwa zehn skandalöse Fälle zusammen gefasst sind. Die Namen der Betroffenen wurden dabei anonymisiert. Zwischen den Monaten Oktober 2007 und August 2008 suchte die Initiative vor sechs Argen mittels Fragebogen nach Hartz IV-Empfängern, die bereits sanktioniert wurden oder denen eine Kürzung des ALG II´s drohte. Die ganz Broschüre kann hier als PDF datei runter geladen werden. (*Name geändert, 20.01.2009)

Quelle http://www.gegen-hartz.de

Die ganz Broschüre als PDF http://www.hartzkampagne.de

Hier noch der Artikel aus der Taz

rotlicht

Ein Job wie jeder andere

Hartz IV macht’s möglich: Die Vermittlung von langzeitarbeitslosen Frauen ins Rotlicht-Milieu. Rechtlich gibt es keine Untergrenze der Zumutbarkeit bei der Jobvermittlung. Arbeitsagenturen legen sich – noch – eine Selbstbeschränkung auf!

von KAI VON APPEN

Das Thema weckt feministische Emotionen. „Das glaub‘ ich nicht, da ruf‘ ich sofort meine Rechtsanwältin an“, schimpft eine Kollegin. „Darüber berichten wir nicht, das verunsichert nur die Frauen“, fordert eine andere. Und selbst DGB-Sprecherin Claudia Falk zeigt sich anfangs entrüstet. „Nee, nee, nee! Das kann so nicht sein!“ Doch die Rechtslage sieht ab 1. Januar anders aus: Gemäß den Zumutbarkeitskriterien nach Arbeitslosengeld II könnten langzeitarbeitslose Frauen im Prinzip in seriöse Bordelle vermittelt werden – als Bedienung zum Beispiel, aber auch als Prostituierte.

Den Kompletten Artikel finden sie hier: http://www.taz.de


4 Responses to “Hartz4 Prostitution oder Sanktion”


  1. 10. September 2009 um 11:31

    Es ist traurig, wie weit Deutschland gesunken ist ! Legalisierung von Prostitution ok….aber dann bitte doch freiwillig ! Diese willkür den Menschen gegenüber, die sowieso nichts haben…das ist Erpressung vom Staat vom feinsten. Ein Zuhälter hat keine anderen Methoden ….entweder du spurst oder….Es wird Zeit, das sich etwas ändert…Das darf einfach nicht sein …Wo sind dwir denn sonst in 10 Jahren ? Aber bitte, wenn die Arge meint, diese Damen sollten so einen „Job“ ausführen, dann können diese sich ja auch sicherlich Ihren Arbeitsplatz selbst aussuchen…wie wäre es vor dem Arbeitsamt ?

  2. 10. September 2009 um 17:16

    Als panic-titanic-Schreiber vertrete ich da nun mal eine andere Meinung 🙂
    Wenn Herr Hartz sich seine Freizeit mit 1 Euro-Prostituierten versüßt hätte, wäre dies dem Steuerzahler nicht so teuer gekommen.
    Jeder andere wäre in den Knast gekommen, nur der Peter nicht.

  3. 21. Februar 2011 um 06:44

    Hartz4 ist der allmähliche staatlich legitimierte Übergang zur Sklaverei und verletzt in allen Punkten nachhaltig die Menschenwürde…und das Prinzip Leiharbeit entspricht exakt den Tatbestand der „Zuhälterei“ !

  4. 4 ninakarlsruhe
    4. Januar 2012 um 20:14

    Sehe ich genau so. Ich möchte mein Leben genießen! Ich bin eine Germanistikstudentin und arbeite SEHR gerne als Prostituierte, jeder weiß es, dass ich es mache. Ich will es nicht verheimlichen! Was ist das Problem? es ist eine ganz normale Tätigkeit wie jede andere!
    Amira Passarge (Nina-Karlsruhe, bw7)


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